Der Weg zur Erleuchtung

Den Weg zur Erleuchtung führt über die Chakren ( Bildquelle: © decade3d - Fotolia.com )

Die Erleuchtung ist die höchste Ebene des Buddhismus. Auf dem Weg zur Erleuchtung werden acht Stufen zurückgelegt.

Diese Etappen lassen aus dem ursprünglichen Ich-Bewusstsein ein Wir-Bewusstsein entstehen. Auf der achten und letzten Ebene des Buddhismus wird der innere Frieden mit allen Mitmenschen, Kreaturen und Dingen geteilt. Um Frieden mit sich und der Welt zuschließen, bedarf es ein hohes Maß an Überwindung des alltäglichen Leids und ein ebenso hohes Maß an Selbstlosigkeit.

Auch Buddha beschritt auf dem Weg zur Erleuchtung diese Etappen. Anschließend heißt es, nahm er alles wertfrei war und erlebte weder Schmerz noch Freude. Er stand sozusagen über den Dingen. Dies ist der Zustand, den man in der Erleuchtung versucht zu erreichen.

Die acht Schritte des Buddhismus auf dem Weg zur Erleuchtung 

1. Das Ziel
Wir setzten uns die Erleuchtung zum Ziel und stellen Körper, Geist und Seele darauf ein.

2. Die Stärke
Wir erden unseren Körper, indem wir auf unseren Füßen stehen. Mit jedem Schritt akzeptieren wird Freud und Leid, das wir zu Lebzeiten ertragen müssen.

3. Gelassenheit
Wir rollen eine unsichtbare Himmelskarte vor uns aus und stellen uns vor, das wäre das Tor zum Universum. Wenn wir dieses Tor durchschreiten, nehmen wir den Weltschmerz wie in einem Schwebezustand hin, weil wir fortan die Dinge nicht verändern wollen, sondern so hinnehmen, wie sie sind.

4. Das Hatha
Die Kundalini-Schlange, das Symbol der Klugheit, ist unser Begleiter. Wir betreten nur noch die Pfade der Weisheit.

5. Das Karma
Die Hand aufs Herz legen weckt das Shiva, das Gute, in uns. Damit befähigen wir uns selbst, Glück und inneren Frieden mit allen Dingen, Lebewesen und Mitmenschen zu teilen.

6. Das Yoga
Wir kreisen unsere Hand auf dem Herzchakra und bitten alle erleuchteten Meister um Unterstützung. Das Mantra Om wird parallel dazu ausgesprochen und verinnerlicht. Das Schutzsymbol Om, ein sogenanntes Mantra, verkörpert Schutz, innere Ruhe und höchste Vollkommenheit.

7. Das Shiva
Die Glücksverheißung wird im Buddhismus durch die Gottheit Shiva verkörpert. Während das Herzchakra aktiviert und das Om ausgesprochen wird, sollte ein Bild oder eine Figur von Shiva betrachtet werden. Damit wird die Glücksverheißung mit den geistigen Kräften aller erleuchteten Meister sowie mit dem Schutz des Mantras verbunden.

8. Meditation
Die regelmäßige Meditation ist im Buddhismus ein wesentlicher Bestandteil. Wir begeben uns in den Meditationssitz, schließen unsere Finger und betrachten unsere Bauchregion als Zentrum in uns selbst und als Zentrum aller positiven Energien.

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